Wohngifte: Sensibilität & Grenzwerte


Die Empfänglichkeit/Empfindlichkeit gegenüber Schadstoffen ist nicht

bei allen Menschen gleich groß.

Risikogruppen für alle Schadstoffe sind hauptsächlich vorgeschädigte Personen

(Kranke, Alte, Geschwächte) sowie Schwangere, Kinder und Ungeborene.

Kinder sind für viele Belastungen um den Faktor 1000 empfänglicher als Erwachsene,

d.h. bei ihnen reicht ein Tausendstel der amtlicherseits für Erwachsene zulässigen Dosis,

um gesundheitliche Schäden zu bewirken.

Trotzdem richten sich die amtlichen Grenzwerte am WHO-Maß aus

(gesunder, 70kg schwerer männlicher Erwachsener). Auch Frauen sind in der Regel

Giften gegenüber empfindlicher als Männer.

Grenzwerte gelten zudem sehr oft als willkürliche politische Entscheidung die eher

nach Kosten/Nutzen-Aspekten der Industrie getroffen wird und Opfer an menschlicher

Gesundheit in Kauf nimmt.

Ebenso wenig werden bei den Grenzwerten die aus toxikologischer Sicht wichtigen Faktoren

der Langzeitwirkung und der Summation meist zu wenig berücksichtigt. Dringen zwei oder

mehrere Schadstoffe auf den Körper ein, kann das Abwehrsystem bereits überlastet sein.

Die schädigende Wirkung summiert sich nicht, sondern potenziert sich.

Bei zwei Giften finden wir also schon die vierfache Wirkung, bei 4 Giften die sechzehnfache usw….

Im Alltag unterliegt der menschliche Organismus den Auswirkungen der Summation,

d.h. der gehäuften und damit potenzierten Einwirkung von Umweltgiften. Nach Studien

der Weltgesundheits-Organisation werden bereits 2/3 aller Krebs-Erkrankungen

durch Umweltgifte verursacht.

Eine weitere Studie des Bundesumweltamtes bestätigt, dass die Raumluft

in deutschen Wohnungen stärker mit Chemikalien belastet ist,

als „stark befahrene Straßenkreuzungen“.

 

Wir achten auf Ihre Wohnumwelt!