Spanplatten-Möbel belasten die Raumluft

 Gut 90 % der heute angebotenen Möbel bestehen aus beschichteten Spanplatten.
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Zu ihrer Herstellung wird Abfallholz zu Spänen kleingehackt. Sie werden mit
Formaldehydhaltigen Kunstharzleim unter hohen Temperaturen und Druck gepresst.
Spanplatten, die mit Formaldehydharz gebunden sind, geben jahrelang Formaldehyd
an die Raumluft ab.
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Zwar dürfen Spanplatten mit der Bezeichnung E1 laut Gesetzgeber nur noch
0,1 ppm Formaldehyd enthalten. Dieser Grenzwert ist aber umstritten, weil er
von Laborbedingungen ausgeht.
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Wenn in einem kleinen Zimmer mehrere Möbel aus Spanplatten stehen,
kann dieser Wert schnell überschritten werden.
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Kunststoffbeschichtete Möbel sind für ein Schlafzimmer nicht geeignet.
Sie laden sich elektrostatisch auf, ziehen dadurch vermehrt Staub an und verschlechtern
so die Raumluft-Qualität. Hinter täuschend nach Holz aussehenden Furnieren verbergen
sich häufig nur Kunststoff-Folien. Solche Kunststoffbeschichtungen enthalten zudem
bedenkliche Weichmacher und andere Chemikalien.
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Schadstoff Nummer eins bei Möbeln aus Spanplatten ist Formaldehyd. Möbel die
besonders stark mit Formaldehyd belastet sind, verbreiten einen säuerlichen Geruch,
den man häufig noch nach 20 und mehr Jahren wahrnehmen kann. Zudem werden
Spanplatten in der Regel aus Abfällen, minderwertigem und „krankem“ Holz hergestellt.
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Beachten Sie bitte unbedingt: Möbel, die im Ausland hergestellt wurden, unterliegen
nicht unbedingt den deutschen Formaldehydbestimmungen; deshalb ist größte Vorsicht beim
Kauf dieser oft sehr preiswerten Möbel geboten. Oft sind diese Billigmöbel noch mit Farben
und Lacken behandelt, die zusätzlich die Atemluft und somit unsere Gesundheit belasten!
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Solche  „Möbel“  gehören nicht in die Wohnung, und schon gar nicht

                 ins Kinderzimmer oder Schlafzimmer !