Durchschlafstörungen

„Ich kann nicht durchschlafen“ – Tipps und Infos bei Durchschlafstörungen

Durchschlafstörungen zählen heute neben  Einschlafstörungen zu den häufigsten
Schlafstörungen überhaupt.  Eine Durchschlafstörung liegt vor, wenn die Betroffenen
zwar leicht in den Schlaf kommen, aber nachts öfter erwachen und dann längere Zeit
nicht mehr einschlafen können.

Durchschlafstörungen zählen medizinisch definiert  zu den Insomnien.                               
Von einer beginnenden Durchschlafstörung spricht man, wenn man

-mehrmals pro Nacht aufwacht und anschließend nicht mehr einschlafen kann.
-das über einen Zeitraum von mindestens vier Wochen anhält
-und dies an mehreren Nächten pro Woche vorkommt

Die Ursachen dafür sind verschieden  – am häufigsten geht es um psychischen,
emotionalen Stress oder seelische Konflikte. Aber auch körperliche Beschwerden,
Krankheiten oder Schmerzen können die Ursache sein. Deshalb ist eine ärztliche
Abklärung immer sinnvoll und empfehlenswert.  Auch sollte in einer EEG-Schlaf-
analyse die tatsächliche Anzahl der Aufwachvorgänge festgestellt werden.

Es ist ganz natürlich, dass wir in der Nacht mehrfach erwachen. Die meisten 
schlafen allerdings sehr schnell wieder ein. Ein  Großteil merkt gar nicht 
bzw. kann sich am Morgen nicht daran erinnern, dass er wach gewesen ist.
Schlafmediziner haben festgestellt, dass solche Kurz-Wachphasen etwa 30
Mal pro Nacht stattfinden. Dauern  diese Wachphasen allerdings nur 1-2
Minuten, können wir uns tatsächlich nicht mehr daran erinnern. Hier handelt
es sich um ein Überbleibsel aus der Urzeit des Menschen.  Da war es notwendig,
die Schlaf-Umgebung regelmäßig auf Gefahren zu überprüfen. Dies hat jedoch
auf die Gesamtschlaf-Qualität keinen negativen Einfluss.

Leidet man länger an Durchschlafstörungen, reagiert unser Körper vor allem im
Laufe des Tages: Konzentrationsschwäche, Müdigkeit, Erschöpfung und Reizbarkeit
sind die ersten Anzeichen.                     

Die Ursachen sind manchmal vielfältig.  Meist ist es auch ein Zusammenwirken von
Tageseinflüssen und  einer störenden Situation am Schlafplatz. Es  kommen sowohl
körperliche als auch psychische Störungen als Ursache in Frage. So weiß man aus
der Medizin, dass Menschen die unter Herz-Kreislauf Erkrankungen leiden, häufig
auch Durchschlafprobleme haben. Sehr oft werden Menschen  aber auch durch
nächtliche Schmerzen geweckt, die keine organischen Ursachen haben, sondern
mit unzureichenden Schlafunterlagen  (veraltet, viel zu hart, fehlende Ergonomie)
zusammenhängen. Oder auch durch Störeinflüsse am Schlafplatz, wie zum Beispiel 
Störfelder, Lärm, Lichtreize  oder  hoch- und niederfrequente  Strahlung (Elektrosmog).

Darüber und mehr erfahren Sie in unseren regelmäßigen Schlafseminaren!