Ein Heer von Schlaflosen...

 

Eine der weltweit größten Untersuchungen über die Verbreitung von Schlafstörungen
(der NISAS) erbrachte vor wenigen Jahren, dass fast jeder zweite Patient in deutschen
Hausarztpraxen unter Schlafstörungen leidet.
Doch nur bei jedem dritten der Betroffenen wird das Leiden auch erkannt (Die Welt)!
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Studienleiter war Prof. Wittchen von der Techn. Universität Dresden in Zusammenarbeit
mit dem Münchner Max-Planck-Institut für Psychiatrie.
 
 

 

Für das Großvorhaben waren in 539 Arztpraxen mehr als 20.000 Patienten befragt worden.
Ergebnis: 12,3% von ihnen kamen auf Grund von Beschwerden beim Ein- und Durchschlafen
in die Sprechstunde.
Jeder Vierte war schon länger als einen Monat davon beeinträchtigt.
Die Symptome waren stark ausgeprägt („behandlungsbedürftige Schlafstörung“).
Auch überraschte die große Zahl von relativ jungen Patienten.

Mangelnder Schlaf vernichtet Testosteron!

 

Zu wenig Schlaf führt bei älteren Menschen zu einem niedrigeren Testosteron-Spiegel
(Studie der University of Chicago).
Das Ergebnis stimmt mit den jüngsten Erkenntnissen überein, die Schlafmangel mit
ernsthaften Erkrankungen und allgemeinen Gesundheitsproblemen in Verbindung bringen.
 
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Es ist mittlerweile erwiesen, dass chronischer Schlafmangel zu einer Reihe von stoffwechselbedingten
Erkrankungen wie Übergewicht oder Diabetes mellitus führen kann.
Auch für ein funktionierendes Immunsystem sei ausreichender Schlaf Voraussetzung!
 
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Bei Kindern kommt hinzu, dass deren Wachstum in erster Linie in der Tiefschlafphase stattfindet.
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